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09.09.2010 um 11:27:53
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Panikattacken, Chestnut Bud und White Chestnut (Gelesen: 2800 mal)
Tanji
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Panikattacken, Chestnut Bud und White Chestnut
03.11.2008 um 13:26:16
 
Hallo Ihr Lieben,
 
ich wollte doch einfach mal über meinen erstaunlich erfolgreichen Einsatz von White Chestnut und Chestnut Bud bei Panikattacken berichten.
 
Das große Problem an Panikattacken ist die Angst vor der Angst... also die Angst vor der nächsten Panikattacke. Wer einmal eine Panikattacke erlebt hat, wünscht sich, dass er diesen Gefühlen und dem extremen psychosomatischen Symptomen nie wieder ausgesetzt ist... und man bekommt Angst davor, dass man aber genau das gleiche wieder erlebt, wenn man sich in die Situation begibt, in der man die erste Panikattacke hatte... z.B. in der Supermarktschlange... und aus der Supermarktschlange wird dann schnell die Schlange vor dem Kino, das Sitzen beim Firseur, das Warten in der Arztpraxis und und und... die Angst vor der Angst kann so mächtig sein, dass man sich irgendwann gar nicht mehr aus dem Haus traut, sich zu Hause vergräbt und den Kontakt mit der Außenwelt meidet...
 
Ich hab vieles davon durchgemacht und habe neben meiner Verhaltenstherapie angefangen mit BBs an der Angst zu arbeiten.
 
Anfangs waren meine Blüten der ersten Wahl natürlich alle Angstblüten, wie Mimulus, Cherry Plum, Aspen und vor allem Rock Rose... irgendwann habe ich aber bemerkt, dass da auch andere Blüten noch eine gute Stütze sein können...
 
Und so kam ich dazu White Chestnut in meine Mischung zu basteln... denn wer im Angstkarusell steckt kommt aus den Panikgedanken meist nicht mehr selbst heraus und malt sich die wildesten Dinge aus, die dazu führen, dass die Gedanken komplett von der Angst beherrscht sind... White Chestnut stoppt diesen Prozess, indem es das niemals enden wollende Gedankenkarusell stoppt... man kann wieder klar und strukturiert denken und die Situationen in denen man sich befindet objektiv betrachten und eine Art Realitätsüberprüfung durchführen... ist es so wie ich es mir die ganze Zeit ausgemalt habe? Ist das was ich mir da ausmale wahr?... Warum habe ich gerade in dieser Situation solche Angst? usw.
 
Im nächsten Schritt kam mir irgendwann Chestnut Bud als kleines Helferlein in der Angstnot in den Sinn und ich habe sie mit der folgenden Intention in die Mischung getan: ich möchte lernen, dass mir die Panikattacken nichts tun, dass sie vorbeigehen... ich möchte lernen, dass die Situationen in denen meine Panikattacken auftreten, nichts mit dem eigentlichen Grund für ihr Auftreten zu tun haben... ich möchte lernen die Angst anzunehmen, sie zu durchleben... mich mit Ihr zu unterhalten... und Chestnut Bud hat meine Erwartungen weit übertroffen...
 
Beide Blüten sind mir auf meinem Weg mit der Angst wirklich eine sehr große Hilfe und White Chestnut würde ich immer gern mit zu den Res*cue® packen... weil sie in diesem Fall recht schnell wirkt und Erleichterung verschafft...
 
Ja, das wollte ich Euch einfach mal so mitteilen... vielleicht ist es ja dem einen oder anderen auch eine Hilfe und der erste Schritt aus der Angst, in einen gutes Leben mit der Angst...
 
Liebe Grüßle
 
Tanji
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sil
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Beiträge: 2570
Re: Panikattacken, Chestnut Bud und White Chestnut
Antworten #1 - 03.11.2008 um 13:49:50
 
Hallo Tanji,
 
das waren sehr schöne Zeilen, danke für Deinen Bericht, er zeigt gewiß manchen (auch stillen) LeserInnen gute Aussichten auf ...  Smiley
 
Viele Grüße
Sil
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... man sieht nur mit den Kerzen gut,
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Glueckstee
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Beiträge: 772
Re: Panikattacken, Chestnut Bud und White Chestnut
Antworten #2 - 03.11.2008 um 13:54:09
 
Hallo Tanji,  
 
vielen Dank! Ich finde es besonders interessant, zu lesen, dass gerade Blüten, die einem nicht als erstes in den Sinn kommen, die entscheidende Hilfe sein können. Schön, dass das bei Dir so gut funktioniert! Das ermutigt mich, auch mal "Außenseiter" auszuprobieren, wenn ich nicht weiterkomme.  
 
Liebe Grüße,  
Stefka.
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Tani1979
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Beiträge: 366
Re: Panikattacken, Chestnut Bud und White Chestnut
Antworten #3 - 05.11.2008 um 19:17:34
 
Hallo liebe Tanji,
 
vielen Dank für Deine wertvollen Beiträge zu diesem Thema, auch unter alte Verletzungen. Smiley
 
Oh man, tut mir wirklich leid, dass das so schlimm bei Dir ist mit den Panikattacken, hörte sich ja schon sehr dramatisch an. Traurig
 
Ja, liebe Tanji, ich denke, bei mir ist es noch nicht ganz soo schlimm mit den Panikattacken, aber glaube, dass ich mich doch schon im "Anfangsstadium" befinde. Es ist vielleicht jetzt noch an der Zeit "das Blatt zu wenden"….. Lächelnd
 
Hab mich über Deine Beiträge gefreut, sie mir ausgedruckt, einige Male durchgelesen und Gedanken dazu gemacht und finde sie für mich eine gute Hilfestellung, wie man damit umgeht. Wie Du ja weiß, habe ich gelegentlich auch leichte Panik und auch spielt sich bei mir auch vieles "im Kopf" ab. Auch das mir schlecht werden könnte…. ein wenig Angst macht mir das jetzt doch wieder, wie das enden kann, aber ich will mich da jetzt nicht noch in mehr reinsteigern, als es wirklich bei mir ist! Zwinkernd
 
Bei mir gibt es auch genug Ängste…. einige sind davon z. B. Zukunftsängste, Angst vor der Angst, Angst vor der Arbeit, Angst vorm Zusammenziehen, Angst vor Aufregung, Angst Kopfschmerzen zu bekommen od. das mir schumrig wird, wenn was wichtiges ist (jetzt wo die kalte Jahreszeit wieder beginnt). Traurig Immer wenn ich mich aufrege bekomme ich auch Kopfweh oder Nackenschmerzen. Große Aufregung war auch für mich, als mir die Weißheitszähne gezogen worden sind, da habe ich auch immer gedacht, es könnte Dir schlecht werden, was dann Gott sein dank nicht so war. Auch habe ich immer Angst vor etwas neuem u. unbekannten, irgendwelche Veranstaltungen, Ausgehen oder einfach nur Essen gehen. Angst bzw. verrückt machen beim Einkaufen und auch im Restaurant, dass es voll ist im Laden (ich Platzangst kriegen könnte), stressig oder die Luft schlecht ist.  Da spielt sich das dann auch wieder ab im Kopf…. Ich muss einfach alles schon immer genau vorher wissen: Wo geht’s hin, welche Leute kommen, was gibt es zu essen usw. ….wenn ich dann hinter her einmal da war und ich merke jetzt ist "alles gut", ist die Aufregung wieder verflogen…komisch irgendwie…auch jetzt an Halloween war das wieder so. Ist für Dich denn der schlimmste Fall schon mal eingetreten, dass Dir schlecht wurde oder hat sich das alles immer nur im Kopf abgespielt? hä?
 
Ich finde es schon sehr gut, wie Du damit umgehst. Schön, dass Du doch noch "die Kurve" gekriegt hast, bevor Du gar nicht mehr aus dem Haus gegangen bist. Das Dir White Chestnut und Chestnut Bud (hab ich auch in meiner Mischung) eine Stütze sind, ist doch schon ein großer Erfolg. Du bist stark! Auch habe ich dank dir Pine wieder in meiner Mischung aufgenommen, weil ich auch schon mal dieses Peinlichkeitsgefühl habe…. Zwinkernd
 
Eine Therapie will ich ja auch schon lange machen, aber bin leider immer noch auf der Warteliste (dort sind noch 30 vor mir) bei einer neuen Therapeutin für eine Einzeltherapie. Tja … die Therapeutin für die Gruppentherapie, wo ich damals von geschrieben hatte, hatte sich zwischenzeitlich auch vor einigen Wochen doch noch gemeldet. Ich dachte immer, dass sie mich nur will, wenn ich den Minijob habe und habe mich deshalb auch nicht bei ihr gemeldet. Jetzt habe ich ihr aber abgesagt! Das hatte sie verärgert, dass ich ihr nicht vorher abgesagt habe. Sie meinte dann, "dass das auch zum Erwachsenwerden dazu gehört". Habe ihr auch gesagt, dass ich umgezogen wäre und ich Aussicht auf nen Job hätte. Naja…. Ich glaube, dass ich mit der Frau eh nicht kompetent klar gekommen wäre. Grinsend
 
Hab Deinen Thread auch mit großem Interesse gelesen und drück Dich einmal ganz lieb!!! Augenrollen Ja, es war jetzt auch schon bald ein halber Roman, aber tat gut euch auch mal noch ein bisschen von meinen Ängsten zu schreiben.  
 
Liebe Grüsse Zunge
 
Tani  
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sunshine
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Bachblüten Forum

Beiträge: 9
Re: Panikattacken, Chestnut Bud und White Chestnut
Antworten #4 - 29.12.2008 um 21:55:47
 
Hallo Tanji,
Deine u. die von Tani1979 beschriebenen Angstsituationen u. psychosomatischen Symptome kann ich nur zu gut nachvollziehen. Es kann sich glaube ich niemand vorstellen, dass immer mehr alltägliche Dinge zu einem Problem werden können, der solche Symptome noch nicht erlebt hat. Welcher "normale" Mensch macht sich schon Gedanken, wenn man an der Kasse warten muss oder in einem Restaurant gemütlich was essen möchte ?!  ZwinkerndMan plant immer mehr, dass ja nichts unverhofft kommen kann u. hat "kleine Helfer" dabei. Wenn ich es z.B. schon gewagt habe, ins Theater zu gehen, hatte ich was zu trinken u. zu essen u. Rescues dabei, hatte Karten am Gang, habe mich nicht zu warm angezogen usw. - manchmal hats was geholfen, manchmal nicht. Was mich jetzt aber mal interessiert: verstehe ich es richtig, dass diese beiden Blüten in Deiner Notfall-Mischung drin sind? Du schreibst, dass Du eine Verhaltenstherapie machst. Da sind doch sicher auch Erkenntnisse zutage gekommen, denn diese blöde Angststörung ist ja nichts anderes wie innere Konflikte, die sich in Symptomen bemerkbar machen. D.h. Ziel muss es ja sein, eine Schicht tiefer anzusetzen u. das ursprüngliche Problem zu beseitigen u. da das nicht von heute auf morgen geht, den Umgang mit der Angst durch die beiden Blüten + Res*cue® in den Griff zu bekommen, oder? Hast Du noch eine "grundsätzliche" Mischung? Bei mir sind z.B. gerade neben den Angstblüten Aspen u. Mimulus, Larch, Pine, Scleranthus, Rock Water drin. Kannst Du mir Deine Therapie insgesamt mal kurz erläutern? Dankeschön.  Smiley
 
Alles Liebe für Dich,
sunshine.
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Tanji
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Beiträge: 1003
Re: Panikattacken, Chestnut Bud und White Chestnut
Antworten #5 - 30.12.2008 um 01:58:46
 
Hallo sunshine,
 
ja, ja, die Theater- und Kinobesuche bewaffnet mit Trinken und Res*cue® und natürlich einem Gangplatz sind mir nur allzu vertraut... und auch wenn es mir wieder besser geht, sitze ich immer noch lieber da, wo ich mal schnell und unauffällig verschwinden kann... aber ich arbeite mich so ganz langsam wieder auf die besseren Plätze vor  Smiley
 
Meine Verhaltenstherapie mache ich seit ca. zwei Jahren (mit kleineren Unterbrechungen) und so lange nehme ich auch schon BB. Bei der Verhaltenstherapie wie auch der BB-Therapie ist es grundlegend, dass man selbst aktiv mitarbeitet, sich den Dingen und Ängsten stellt, die einem das Leben so beschert ... ich z.B. schreibe eine Art Tagebuch, was mir sehr hilft mich mit mir selbst auseinanderzusetzen...
 
Meine einzelnen Mischungen sind an mein akutelles Befinden, an die Gefühle, die hochkommen und an vieles mehr angepasst. Ich gehöre in der Zwischenzeit zu denjenigen, die Res*cue® sehr selten verwenden, weil ich einfach mit meinen Mischungen gut klar komme und sie auch in "Notfallsituationen" sehr sehr gut wirken. White Chestnut habe ich aus verschiedenen Gründen immer wieder in meinen Mischungen und sie gehört bei mir zu den Blüten, die so richtig schnell Wirkung zeigen... Chestnut Bud ist schon beinahe eine zweijährige Wegbegleiterin für mich geworden... Augenrollen...  
 
Ich denke, es sind immer auch die individuellen Mischungen und einzelne Blüten, die uns in den verschiedensten Situationen helfen können und oft sind es eben auch Blüten, bei denen man nicht sofort vermutet, dass sie einem in diesem oder jenem Fall Erleichterung verschaffen können...  
 
Zitat:
D.h. Ziel muss es ja sein, eine Schicht tiefer anzusetzen u. das ursprüngliche Problem zu beseitigen u. da das nicht von heute auf morgen geht, den Umgang mit der Angst durch die beiden Blüten + Res*cue® in den Griff zu bekommen, oder?

 
Da hast Du natürlich recht, von heute auf morgen bekommt man eine Angststörung oder eine Depression nicht in den Griff... leider... manchmal würde man am liebsten mit dem Finger schnippen und alles ist gut... aber irgendwie will das einfach nicht so funktionieren und ich muss mich dann immer wieder daran erinnern, geduldig zu sein und zu sagen... "Nur Geduld, mit der Zeit wird aus Gras Milch!" und wenn das nicht hilft, muss eben Impatiens herhalten Zwinkernd
 
Ich hoffe, ich konnte Deine Fragen einigermaßen beantworten?!
 
Liebes Grüßle
 
Tanji
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sunshine
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Bachblüten Forum

Beiträge: 9
Re: Panikattacken, Chestnut Bud und White Chestnut
Antworten #6 - 30.12.2008 um 14:24:41
 
Hallo Tanji,
 
jetzt bin ichs nochmal  Smiley Auch ich habe fast 2 J. eine Psychotherapie gemacht. Inhalt war nach meinen inneren Konflikten u. den Ursachen zu suchen, d.h. ich bin, was dies betrifft, schon sehr weit. Was mir aber im Nachhinein gefehlt hat, war, ich nenns mal das "Umlernen". Beispielsweise wurde ich als Einzelkind so behütet, dass ich keinen eigenen Willen entwickeln konnte u. wenn ich mal "aufmüpfig" wurde, wurde das gleich mit Worten im Keim erstickt. Hauptsache, ich war "die Liebe"... Eigentlich hätte es damals ja Ziel sein müssen, dass ich lerne, Selbstvertrauen zu entwickeln, nach meinen Bedürfnissen zu schauen usw.. Da bin ich jetzt gerade im Rahmen meiner psychokinesiologischen Therapie dran, d.h. alte Denkmuster zu "löschen" u. neue Glaubenssätze "einzuspeichern" (ich habe im Forum schon davon geschrieben). Wie arbeitest Du bei der Verhaltenstherapie mit Deinem Therapeuten? Vielleicht hast Du ja - neben dem Tagebuch schreiben - einen Tip, der mir auch helfen könnte.
Ist es richtig, dass Du White Chestnud u. Chestnud Bud eigentlich immer drin hast u. die anderen je nach aktuellem Befinden tauschst?
Danke für Deine Antwort!
 
Liebe Grüße
sunshine
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Tanji
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Alles hat seine
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Beiträge: 1003
Re: Panikattacken, Chestnut Bud und White Chestnut
Antworten #7 - 16.02.2009 um 13:34:09
 
Hallo sunshine,
 
hoppla mir fiel gerade auf, dass ich Dir damals gar nicht mehr geantwortet hab... sorry, dass war keine Absicht, sondern pure Schusseligkeit... aber ich kann's ja nachholen.
 
Hm... einen Tipp aus meiner Verhaltenstherapie? Der wohl wichtigste bei Ängsten und der der mir am besten geholfen hat: das wovor man Angst hat, trotzdem zu tun und nicht vermeiden und immer im Hinterkopf zu haben, dass auch die schlimmste Panikattacke vorbeigeht... spätestens dann, wenn der Theaterbesuch beendet ist  Smiley Dieses Wissen macht die Ängste aushaltbar und hilft dabei, sie sich näher anzusehen, in sie reinzufühlen...
 
White Chestnut und Chestnut Bud habe ich immer dann in der Mischung, wenn ich Sie akut brauche... White Chestnut habe ich jetzt schon seit gut einem halben Jahr nicht mehr benötigt... dafür ist Chestnut Bud ein kleiner Dauerbegleiter... wie gesagt, bei mir hilft es häufig auch, wenn ich in Angstsituationen einfach meine gerade aktuelle Mischung verwende...
 
Hoffe meine Antwort hilft Dir auch heut noch weiter Smiley
 
Grüßle
 
Tanji
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christina
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Bachblüten Forum

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Re: Panikattacken, Chestnut Bud und White Chestnut
Antworten #8 - 27.01.2010 um 09:36:54
 
Hallo Tanji !
 
Möchte mich auch mal zu dem Thema melden, da ich genauso wie du seit ca. 20 Jahren mit
Panikatacken kämpfe.
Der Kampf ging soweit, daß ich so erschöpft und verängstigt war, daß ich fast vor Erschöpfung
nicht mehr sprechen konnte, mich vor meinen eigenen Gedanken fürchtete, weil ich diese nicht
mehr abschalten konnte, solche Versagensängste und Verlustängste hatte, daß ich mir zeitweise
nicht mehr zutraute von einem Sessel aufzustehen bzw. zu gehen, da ich das Gefühl hatte  
zusammenzubrechen bzw. mich zu verletzen, ich konnte es mir sogar nicht mehr vorstellen, daß das
gehen könnte.
Ich mußte in den 20 Jahren ca. 10 Nervenzusammenbrüche überstehen, 3 lange Krankenhaus-
aufenthalte (ca. jeweils 3 Monate, in einer Nervenkliník).
Bin zur Zeit so erschöpft (war ich vorher auch schon mehrmals so), daß ich nichts mehr körperlich
tun kann, als zu sitzen und zu liegen, höchstens mal eine halbe Stunde spazieren zu gehen und
daß nur mit den Bachblüten bzw. zeitweise genügten auch die richtigen Schüsslersalze.
Schlafen kann ich schon 20 Jahre nicht mehr richtig (ca. 3 Stunden am Stück, dann liege ich  
wach und werde auch manchmal von Panikatacken geschüttelt.
 
Und doch habe ich es immer wieder geschaft, die Jahre zu überleben.
Ohne Bachblüten und Schüsslersalzen wäre ich sicherlich ein Pflegefall oder schon gestorben.
Ich kann mir kaum vorstellen, daß jemand mehr aushalten kann, als ich es muß.
 
Auch bei den BB-Mischungen, spiegelte sich meine Ratlosigkeit wieder. Es verging kaum ein Tag
an dem ich mir nicht wieder eine neue Mischung mixte, da die vorherige den Ansprüchen nicht  
genügte, obwohl sie sicher schon ganz gut war.
Dadurch kenne ich inzwischen fasst alle Blüten in und auswendig auch alle Erstreaktionen, die einem
dann wieder ein völlig falsches Bild vermitteln.
Und wenn man dann so wie ich gleich zur nächsten Mischung wechselt, weil man die Erstreaktionen
als Istzustand definiert, dann könnt ihr euch die Verwirrung sicher vorstellen.
 
Durch diese Zustände kam ich fasst täglich an den Rand des Wahnsinns und es dauerte Jahre, wahr-
scheinlich bis heute, bis ich erstmalig Licht am Horizont sehen kann.
 
Der Schlüssel zum Überwinden, dieses Wahnsinns war: Chestnut Bud, Cerato, Gorse neben den  
traditionellen Angstblüten: Star of Bethlehem, Agrimony (um die Angstsituation auszuhalten und zu
akzeptieren) Cherry Plum, Chicory (Angst vor Verlusten), weiters noch Elm und White Chestnut.
 
Ihr seht man kann auch neun Blüten auf einmal nehmen, wenn man die Erstreaktionen übersteht.
Bei mir genügt es, wenn ich das Einnahmefläschen nur einstecke (dies hält dann ca. einen halben
Tag an, dann brauche ich die Tropfen vielleicht noch 1 bis 2 mal pro Tag einzunehmen, das reicht).
 
Liebe Tanji, mit Chestnut Bud hast du einen großen Wurf gelandet.
 
Es ist vielleicht der wichtigste Schlüssel zum Überwinden einer Panikattacke, um endlich wieder
selbstbestimmt durchs Leben gehen zu können, ohne den ganzen Sch.... nehmen zu müssen und
ewig Abhängig zu sein !
 
Du hast den Stein der Weisen gefunden !
 
Liebe Grüße
 
Christina
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